41.000 Vorzugsstimmen

Stolz

41.000 Vorzugsstimmen
um einen Mann gezielt ins Europaparlament zu wählen – wo er „eigentlich“ gar nicht hinwollte.

41.000 ÖsterreicherINNEN zeigen in einem transparenten, demokratischen Prozess, dass sie sich für einen Mann begeistern. Einen Mann, der wenige Tage vor der Wahl frisch nachgewiesen hat bestechlich, skrupellos und frei jeder Moral zu sein. Einen Mann, der demokratische Prozesse für sich nutzt um damit demokratische Prozesse zu verhindern (z.B. Verhinderung des Wahlrechts für EuropäerINNEN in Wien).

Einen Mann, der für sich als Vizekanzler ein „Fairnessministerium“ bastelte, fussend auf dem Prinzip „fair ist was MIR nutzt„. „Erbschaftssteuer ist unfair.“
Der Mann mit den Vorzugsstimmen wird nicht der erste österreichische Politiker im europäischen Parlament sein, der sich Oligarchen und Konzerninteressen anbietet. In Brüssel wird viel Geld umgeschlagen um europaweit Einfluss auf Gesetze und Regelungen zu nehmen. Die Nachfrage nach käuflichen Abgeordneten ist ungebrochen. Der Mann, der eigentlich nicht nach Brüssel wollte, hat sich durch sein Ibiza-Video (das sicherlich weltweit gesehen wurde) als Fachmann qualifiziert und ausgewiesen. Wohin hätte er nach seinem Rücktritt in Österreich auch gehen können? Wo würde so einer gebraucht?

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